Galicia

Wo die Steine sprechen

Diese groβartige Felsenlandschaft kann man nur zu Fuβ erreichen. Sie befindet sich an der Todesküste (Costa da Morte auf Galicisch), zwischen den Orten  Mórdomo und Camelle in der Gemeinde von Laxe.

Diesen Ort habe ich dank des Camiño dos Faros (Weg der Leuchttürme) kennengelernt. Ein Wanderpfad, der immer der Küste entlang zwischen Malpica de Bergantiños und Finisterre verläuft und alle Leuchttürme der Todesküste miteinander verbindet. Es sind insgesamt 200 Kilometer, die auf 8 Etappen verteilt sind. Ich glaube, ich werde noch öfters über die Todesküste berichten, denn ich bin von der Magie dieser Region ergriffen.

Hier, zwischen Mórdomo und Camelle, peitscht das Meer direkt auf die tierförmigen Felsen und es kommt mir so vor, als ob die Steine sprechen. Sogar das Meeresrauschen klingt hier verschieden. Meeresmelodien, die man nur hier hören kann.

Vielleicht besteht irgendein Zusammenhang zwischen diesen Felsen und den Skulpturen von Man in Camelle. Aber das müssen Sie selber herausfinden und mir mitteilen, ob es Ihnen auch so vorkommt.

Auf dieser Karte finden Sie eine genaue Beschreibung, wie man die Felsen zwischen Mórdomo und Camelle erreichen kann.

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Die Johannisnacht in A Coruña


Die Stadt von A Coruña, feiert am 23. Juni seine große Nacht, das Johannisfeuerfest. Eines der beliebtesten Johannisfeuerfeste Spaniens.

Um bei den internationalen Reisenden, dieses Fest zu fördern, hat die Tourismus Gesellschaft der Stadt A Coruña ein Video auf verschiedenen Sprachen veröffentlicht. Ich hoffe, euch geffält die deutsche Version so sehr wie mir.

Treffpunkt Cambados

Treffpunkt Cambados

Manchmal gibt es Zufälle, die einen überraschen. Manchmal plant man wochenlang eine Reise oder einen Ausflug, damit alles klappt, und andere Male, es ist unerklärlich, plant man nichts und es passt einfach alles zusammen. Und so treffe mich spontan am San Sadurniño Turm in Cambados mit Anette, Eva, Jürgen und Gaby.

Nur ein paar Wochen vor diesem Treffen habe ich Eva und Anette kennengelernt. Sie leiten Knulps Reisen, ein deutsches Reiseunternehmen, das sich auf Reisen in Galicien spezialisiert hat. Im Februar hatte ich die Gelegenheit, sie einen Tag lang auf ihrer geführten Kamelienreise zu begleiten. An diesem Tag besuchte ich mit ihnen den Pazo Santa Cruz de Ribadulla.

Jürgen und Gaby habe ich auf Twitter gefunden, wo sie über ihre Wohnmobilreise durch Galicien berichteten. Ich war ziemlich erstaunt, dass jemand Galicien im Winter bereist. Jürgen meint, dass sei für ihn die beste Zeit. Jürgen und Gaby hatten sich auch schon vorher mit Eva und Anette in Lariño (A Coruña) getroffen, und da sie Anfang Februar und Ende März in O Grove waren, beschlossen sie, sich wiederzusehen, und haben mich eingeladen.

Wir beschlossen, uns in Cambados zu treffen. Das Wetter konnte für einen 2.März nicht besser sein: Sonne und fast 20º Grad. Wir haben sogar im Freien unter einem Orangenbaum gegessen. Einen ausführlichen Reisebericht über unser Treffen findet man auf Jürgens und Gabys Internetseite.

Was mich an meisten an den vieren überrascht hat, ist ihre Vorliebe für Galicien. Ich glaube wir waren uns alle einig, dass Galicien bei deutschen Reisenden noch ziemlich unbekannt ist und dass es noch viel mehr bietet als nur den Jakobsweg. Ich freue mich schon auf das nächste Treffen!

Galicische Küche im Abastos 2.0

Heute gibt es kein Foto, sondern einen Video über den Restaurant Abastos 2.0. Moderne aber traditionelle Küche, das ist das Leitmotiv der Gastronomen und Besitzer dieses Lokals, Marcos Cerqueiro und Iago Pazos.

Letztes Jahr auf einer Konferenz erklärte Iago Pazos  “das Konzept ist das Konzept” und diesen haben Sie ziemlich klar. Das Abastos 2.0 besteht aus sechs Marktstände und hat nur einen Tisch, aber man kann auch das ganze Jahr über drauβen neben dem Lokal sitzten. Ihr Konzept umfasst auch eine Küche ohne Kühlschrank, dafür haben Sie ja den gröβten Kühlschrank daneben: den Markt von Santiago de Composta.  Also gibt es  hier nur frische und saisonale Zutaten .

Eine feste Speiβekarte gibt es auch nicht, je nachdem was es auf dem Markt gibt, bieten Sie eine schnelle und einfache Küche an. Hier ist der Prokukt ja das Wesentliche.  Die kleinen Gerichte, die sie servieren, werden hier “cociña miuda” genannt. Eine etwas gröβere Portion als eine Tapa und ähnlich wie ein Degustationsmenü .

Trinken kann man hier auch nur galicische Weine  und Getränke. Bestellen Sie hier keine Coca-Cola, die gibt es nicht, dafür können Sie die galicische Galicola probieren. Aber am besten bestellt man einen galicischen Wein!

Das Kulinarische ist nur ein Bestandteil dieses Lokals, hier suchen sie, dass Sie eine einzigartige Erfahrung erleben, umhüllt von der magischen Altstadt von Santiago de Compostela.

Die Ballettänzerin

ballettänzerin

Im dem Winter findet in Galicien ein sehr wichtiges Naturspektakel statt, denn die aus Ostasien stammenden Kamelien blühen in Galicien, vor allem, während der  Winterzeit. Bei so einem Naturerlebnis, kann man nicht zu Hause bleiben, denn unsere Gärten und Parkanlagen sind im Winter, dank der über 8.000 Kameliensorten, die Galicien beheimatet, voller bunter Farben.

Auf dem Foto sehen wir eine Camellia reticulata. Hinter dieser Kamelienblüte verbirgt sich die Geschichte von Margaret und Robert Gimson. Dieses britische Paar, fand in Meis, in der Provinz von Pontevedra, einen Ort wo sie einen milderen Winter als in England verbringen konnten, aber auch einen Ort, wo Robert seinen Traum verwirklichen konnte, einen Garten anzulegen. Wo wenn nicht in Galicien, haben sie gedacht, nachdem sie mehrmals in den 60er Jahren mit ihren drei Kindern die Sommerurlaube in Galicien verbrachten. Im Jahre 1967 kauften sie das Grundstück und das Haus namens “A Saleta” in Meis und verwandelten die landwirtschaftliche Fläche in einen wilden Garten, sie selber nannten ihn den australischen Dschungel, wegen der Vielfalt an australischen Pflanzenarten, die sie im Garten gepflanzt hatten. Aber die Prinzessin des Gartens wurde, im Laufe der Zeit, die Kamelie. Können Sie sich einen Wald aus Kamelien vorstellen, dies war mein Eindruck als ich diesen Garten im letzten Winter zum erten Mal besuchte.

Fein, delikat, raffiniert und elegant, so wie eine Ballettänzerin tanzt die Kamelienblüte prachtvoll in der Winterzeit.  Meine Traumblüte ist die Kamelienblüte. Welche ist Ihre Traumblüte?

Mein Tipp: die beste Besuchszeit, glaube ich, ist im Winter zwischen Januar und April. Wenn Sie den Garten des Herrenhauses Pazo de A Saleta besuchen möchten, dann müssen Sie sich mit den heutigen Besitzer in Verbindung setzen (jardinsaleta@hotmail.com oder +34 629 81 68 80). Blanca, die heutige Hauswirtin, wird Sie sehr liebevoll durch den Garten führen.  Weitere fotos über die Kamelien vom Pazo da Saleta auf meinem Flickr.

Interessante Links:

Gabriela und Jürgen bereisen mit ihrem Wohnmobil zurzeit die galicische Küste und sind überrascht, dass es im Januar wie verrückt überall blüht. http://www.camping-bus.de/Reiseberichte/Spanien-Portugal-2012-2013/04-Galicien-1.html

Knulpsreisen bietet eine Kamelienreise durch Galicien an. Da werden Sie Eva Pick und Anette Schindler gerne darüber beraten: http://www.knulpsreisen.de/kamelienreise.html

Margaret Gimson empfand das galicische Gefühl “morriña” und schrieb nach dem Tod Roberts das Buch Eugenio’s New Neighbours: In Spanish Galicia, wo sie über ihren galicischen Lebensabschnitt mit ihrem Mann Robert erzählt. Habe ich leider nicht gelesen: http://www.amazon.es/Eugenios-New-Neighbours-Spanish-Galicia/dp/0955610400

Am 5. Januar 2013 veröffentlichten die heutigen Eigentümer des Pazo de A Saleta einen Artikel in ihrem Blog wie schön es in Ihrem Garten zu blühen beginnt. Wie Sie sehen können, habe ich nichts erfunden: http://pazodelasaletablog.blogspot.com.es/2013/01/comienzan-las-flores-bienvenido-invierno.html